Ich will helfen, aber wie fange ich an?

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In diesem Blog geht es darum, wie ich mich selbst organisiere, und welche Vorüberlegungen ich anstellen muss.

Tip: Erinnert ihr euch noch an den Moment, als ihr einen Missstand erlebt hat, und ihr spontan das Gefühl hattet zu helfen. Haltet dieses Gefühl in euch fest, es sollte euch wie ein roter Faden durch euer Projekt begleiten, damit ihr das Ziel nie aus den Augen verliert.
„Die besten Ideen kommen mir immer, wenn ….“ Diesen Satz hat wohl jeder von uns schon einmal ausgesprochen. Nimm dir diesen Satz zu Herzen und kultiviere es. Wenn dir die besten Ideen im Bett vor dem Einschlafen kommen, legen dir einen Block neben das Bett und schreibe alles auf, was dir so einfällt. Beim Autofahren könnte ein Diktiergerät helfen oder wo auch immer, sorge dafür, dass die guten Gedanken nicht verloren gehen.

Kreativzeit

Zwischen Tür und Angel hat sich noch kein Projekt verwirklichen lassen. Viele Projekte scheitern, weil die Organisatoren den Arbeitsaufwand unterschätzt haben. Oft kommen Unwägbarkeiten auf einen zu, die man vorher nicht vermutet hatte.

Tip: Nimm dir Zeit für dein Projekt, auch schon im Vorfeld. Ich nenne diese Zeit Kreativzeit. Nimm dir diese Zeit, wenn du es ernst meinst mit dem Helfen. Und wenn es bedeutet, dass du dir mal eine Auszeit nimmst und deine gewohnte Umgebung verlässt zum Nachdenken. Soviel Selbstdisziplin muss schon sein, und Kreativzeit kann auch richtig Spaß machen. Aus gut organisierten Ideen, kann später leicht ein gutes Konzept erstellt werden.

Wer es sich leisten kann, könnte über das Wochenende in ein kleines Hotel am Wasser fahren und dort seine Gedanken sammeln. Wer in seiner Familie zu stark eingebunden ist, findet vielleicht eine Zeit am Tag, die du dafür reservierst, z.B. wenn die Kinder in der Schule sind oder du stehst eine Stunde früher auf, oder bittest einmal in der Woche um eine Auszeit. Dann geh in den Park oder in ein Café und schreibe auf, was dir wichtig erscheint, welche Aufgaben du leicht erledigen kannst, wofür du Hilfe brauchst und welche echten Herausforderungen auf euch zukommen können.

Was benötigen wir nun also für unseren Erfolg? Selbstdisziplin, Kreativität, Zeit, Gottvertrauen und Kraft.

Wecke alle Kräfte in dir!

Wenn wir von Kräften sprechen, fragen wir uns, welche Kräfte denn wohl nötig sind, unserem Ziel näher zu kommen. Wir brauchen nicht nur die körperliche Kraft, um anzupacken oder lange Teamsitzungen zu überstehen, sondern auch andere Kräfte, die für unser Vorhaben immens wichtig sind.

Die Vorstellungskraft
Wir müssen uns vorstellen können, wofür unser Engagement am Ende steht. Wir müssen unser Projekt und besonders das Ergebnis visualisieren können, möglichst in allen Einzelheiten. Wer zeichnen kann, bring es auf das Papier! Für alle anderen: druckt euch Bilder von eurem Ziel aus und hängt sie euch an euren Küchenschrank oder an den Spiegel.

Willenskraft
Überprüfe, ob dein Willen stark genug ist, das Projekt auch bis zum Ende durchzuziehen. Von nun an hat dein Projekt auf deiner Prioritätenliste einen Platz ganz oben. Bist du bereit, private Angelegenheiten im Zweifel auch mal hinten anzustellen? Nichts ist schlimmer als Termine, die immer wieder wegen privater Unzulänglichkeiten verschoben werden. So kommst du nie zum Ziel.

Glaubenskraft
Glaubst du an das, was du vorhast? Glaubst du daran, dass du es erfolgreich zu Ende führen kannst? Für gläubige Menschen: Glaubst du daran, dass Gott dir zur Seite stehen wird? Die Glaubenskraft ist enorm wichtig, um durchzuhalten. Wenn du nicht sicher bist, ob du wirklich an den Erfolg deines Projekts glaubst, schlaf noch einmal drüber.

Tatkraft
Die Tatkraft lässt dich dein Projekt anpacken. Sie gibt dir die Power etwas aufzubauen, deine Visionen in die Tat umzusetzen. Doch achte auf dich selbst, haushalte gut mit deinen Kräften, damit du auch durchhalten kannst.

Durchhaltekraft
Sie ermöglicht dir durchzuhalten, dein Projekt bis zu Ende durchzuführen. Sei dir dessen bewusst, dass du einen langen Atem brauchst und auch Rückschläge einstecken musst, die deine Arbeit unter Umständen in die Länge ziehen.

Die Begeisterungskraft
Schließlich brauchst du noch die Begeisterungskraft, denn du möchtest dein Projekt ja nicht alleine durchziehen. Du brauchst Hilfe, möglichst Hilfe, die nichts kostet. Also begeistere deine Mitmenschen von deiner Idee, bis sie genauso brennen wie du. Dann könnt ihr im Team Erstaunliches erreichen.

Wenn du der Meinung bist, du bringst alle diese Kräfte mit. Beginne damit, deine Idee zu Papier zu bringen. Kauf dir ein Notizbuch und trage dort alles ein, was dir einfällt, um den Missstand, den du gesehen hast zu beheben. Sicherlich wirst du auch mit anderen darüber sprechen. Notiere jede Internetadresse, jeden Hinweis, jede Buchempfehlung etc. Denke auch darüber nach von welcher Position aus du oder ihr handelt. Beginnt mit dem Schreiben einer Selbstdarstellung, wie das genau geht, erfährst du später im Blog.

3 Kommentare zu „Ich will helfen, aber wie fange ich an?“

    1. Danke für die netten Worte. Als Schreiber ist es immer wieder schön ermutigt zu werden, sonst kann es sein, dass man in der Belanglosigkeit untergeht. Danke!

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      1. Bitte gerne ich sehe das genauso wie du 😉 aber noch etwas an dieser Stelle: Danke ganz besonders dir selbst, denn du hast all das geschaffen 😉 lieben Gruß Joe

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