„Nähen statt Lampedusa“ startet durch (mit Diashow)

Am 1. November haben wir unsere Nähschule eröffnet! Oh my God. Was haben wir gelitten, um dieses Nähschule zum Laufen zu bringen. Erst das Hin und Her mit dem Ladenlokal, dann konnten wir keine Schüler finden, weil sich unter den Jugendlichen verstärkt die Meinung breit macht „Lieber warte ich Jahre auf die Chance nach Europa zu kommen, als auch nur einen Finger krumm zu machen“.

Was haben wir alles versucht. Wir haben ein Meeting mit unseren Witwen gemacht, um ihre Söhne für das Projekt zu gewinnen, wir haben mit Lokalpolitikern gesprochen, im Bekanntenkreis herumgefragt, und gerade als wir uns an die Radiostationen wenden wollten, ging es plötzlich los mit den Anmeldungen, und auch ein männlicher Lehrer stellte sich vor. Von da an lief alles wie am Schnürchen. Da wir jetzt schon mehr als 10 Schüler haben, fahren wir sogar 2 Schichten morgens und nachmittags.

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Latest News

Latest News. Ich wollte mir ja Mühe geben, jetzt immer schneller zu schreiben. Es liegen noch einige Artikel in der berühmten Schublade, die dringend veröffentlicht werden wollen, aber nun erst einmal die News von heute.

Als wir morgens das Büro betraten, wartete schon Amie Jatta auf uns. Sie hat einen Kropf, wie er im Buche steht. Der Kropf an der Schilddrüse entsteht durch Jodmangel. Interessanterweise sagte meine Tochter heute, die gerade ein Praktikum in einem Labor in Banjul macht, dass dort heute auch zwei Frauen mit Kröpfen zum Bluttest waren. Nur zur Erinnerung, Banjul ist eine Halbinsel umgeben von Meer und Bakau, wo Amie wohnt hat einen Fischerstrand. Der größte Jodlieferant sind Fische. Da wohnen alle diese Frauen 10 Meter vom Meer entfernt und haben aus Armut Jodmangel, weil sie sich keinen Fisch leisten können. (5 kleine Bongafische (ähnlich wie Hering) kosten 1€).

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Rückblick mit Fotos

Rückblick. Es ist so viel passiert in den letzten 14 Tagen, dass ich nicht wusste, wo ich anfangen soll mit dem Erzählen. Deswegen habe ich das Schreiben dieses Blogs ein wenig vor mir hergeschoben. Sorry dafür. Doch jetzt habe ich eine Liste der kürzlich abgeschlossenen Projekte. So ist es etwas einfacher das Wirrwarr in meinem Kopf zu bändigen.

Gott sei‘s gedankt, wir konnten wirklich viel Gutes tun. Großer Dank auch an die Spender, die das alles ermöglicht haben.

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Die Madrassa von Omar Jammeh ist bezahlt

Das ging aber schnell, innerhalb von einer Stunde oder sogar weniger, hatten sich zwei Schwestern gefunden, die die Kosten übernommen haben. Gott sei‘s gedankt. 

Die Madrassa von Omar Jammeh

Das ist Omar Jammeh. Er ist ein junger Islamlehrer und möchte gerne seine eine kleine Madrassa eröffnen. Der Besitzer des Grundstücks hat ihm den Teil für die kleine Schule zur Verfügung gestellt, den ihr auf dem unteren Bild seht. Um den Bau kümmert er sich selbst, aber er braucht noch ein wenig Unterstützung bei dem Material. Er braucht ein Paket Wellblech und etwas Holz für die Dachkonstruktion. Auf dem rechten Bild ist eine noch leere Fläche. Dort möchte er den Raum für die Mädchen bauen.  Seine Wünsche sind nicht groß, und daher hoffe ich sehr, dass wir ihm helfen können. Von unserem Verein möchte er:

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