Ein Jahr später ….

Eine liebe Freundin machte mich auf einen Artikel aufmerksam, den ich vor exakt einem Jahr geschrieben hatte. Es war ein kleiner Status Quo-Bericht über unsere Aktivitäten. Es ging unter anderem um unsere Studenten, die im September wieder die neuen Semester bezahlen müssen und um die Kurban-Schafe, die für das Opferfest gekauft wurden. Letztes Jahr waren es 48, dieses Jahr 105.

Doch es ging auch um Ma Hydara. Sie leidet unter Elephantiasis. Mit Ratschlägen von Ärzten in Deutschland und eurer finanziellen Hilfe, konnten wir ihre Leiden lindern, und laut Aussage der Tochter geht es ihr jetzt viel besser.

Besonders erfreut uns aber auch der Zuwachs bei unseren Reiswitwen. Hier eine Textpassage aus dem Artikel.

“ Ein paar Tage später war dann auch schon die Reisausgabe für die Witwen. 36 Witwen bekommen derzeit einen monatlichen Sack Reis zur Unterstützung. Aber durch diverse Todesfälle in den letzten Tagen bräuchten wir dringend noch mehr Sponsoren für weitere Witwen. Von den 178 Familien, die derzeit bei uns registriert sind, sind etwa die Hälfte Witwen. Witwen sind in Gambia die Ärmsten der Armen. „

Dazu die Zahlen von heute: Jetzt haben wir 76 Witwen, die wir mit Reis versorgen, und auf unserer Memberlist sind es mittlerweile 415 Familien, die wir betreuen. Auch bei den betreuten Schulkindern hat sich viel getan. Hier stehen noch einige Spendenanfragen aus, daher kann ich noch keine Zahlen nennen, doch es sind wesentlich mehr als die 14 Kinder von letztem Jahr.

Alles in allem können wir wohl von einer Verdoppelung unseres Spendenvolumens und unserer Empfänger sprechen. Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Gottes und euerer Hilfe so viel Gutes tun können.

Möge ER uns noch viele weitere Projekte so erfolgreich durchführen lassen.

An dieser Stelle aber noch eine kleine Bitte. Mit zunehmendem Erfolg bei den Projekten steigen natürlich auch unsere benötigten Verwaltungskosten. Sie liegen derzeit bei ca 500€ pro Monat für Gehälter, Auto, Internet, Telefon, Büromaterial etc. Da ich quasi 24/7 auch zu Hause für den Verein tätig bin, hätte ich z.B. auch gerne eine Internetleitung zu Hause. Zur Zeit trage ich unser Modem immer hin-und-her, was irgendwie auch kein Zustand ist. Unsere regelmäßigen monatlichen Einnahmen für die Verwaltungskosten liegen aber nur bei 200€. Bitte helft uns dabei, dass unser Büro gut aufgestellt ist. Über ein paar kleine Daueraufträge für Verwaltungskosten würden wir uns sehr freuen.

Für die Muslime unter euch „Wer uns bei den Verwaltungskosten unterstützt, bekommt Hassanat (gute Taten) für alle ca 50 Projekte gut geschrieben, die wir parallel abwickeln“. Na ist das nichts?

Ich möchte gerne mein Versprechen aufrechterhalten, dass 100% eurer Spenden zu den Projekten fließen. Andere Vereine nehmen bis zu 20% von den Spenden für ihre Verwaltungskosten. Das möchte ich nicht. Darum helft mir bitte, damit es nicht dazu kommt, und ich es tun muss, damit unsere Arbeit weitergehen kann.

Ich danke euch für eure wundervolle Mitarbeit und, dass du auch diesen Artikel bis zu Ende gelesen hast. Gemeinsam können wir es schaffen, für die Ärmsten der Armen das Leben ein Stück lebenswerter zu machen.

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